Ortho-Bionomy®

 

Ortho-Bionomy® bedeutet übersetzt: "den Regeln des Lebens folgen"

 

Der Grundgedanke der Ortho-Bionomy ist, dass unser Körper ein "sich-selbst-regulierender" Organismus ist, der im Prinzip alle Probleme von alleine löst. Über unseren Herzschlag und unsere Atmung brauchen wir nicht nachdenken, dies geschieht automatisch. Auch die Hormon- und Blutbildung laufen autonom in unserem Körper ab, ohne das wir uns "aktiv" darum kümmern müssen. Diese "Selbstregulation" läuft nur soweit problemlos ab, solange unser Körper "versteht" was los ist.

 

Gerät unsere "Selbsregulations-Zentrale" durch fortschreitende Krankheitsprozesse, Stress oder Überbelastung in "Verwirrung", dann kommen regulative Prozesse zu kurz und sorgen für das autreten von diversen Krankheitsmustern. Dieser Prozess der "Verwirrung" kann über Jahre hinweg schleichend entstehen oder aber auch "akut" auftreten.

 

Die Ortho-Bionomy® nutzt die gesamte klinische und manualtherapeutische Diagnostik, einige Reflexsysteme und die funktionelle Untersuchung von Bewegungsmustern. Der aktuelle Befund bestimmt die therapeutischen Mittel. Die Ortho-Bionomy arbeitet "ressourcenorientiert" und versucht dem Körper neue Lösungsmöglichkeiten auf zu zeigen.

 

Strukturelle Techniken ermöglichen eine sanfte und risikoarme Behandlung der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten. Ergänzt durch dynamische Techniken kann auch bei Osteoporose, Tumorerkrankungen oder einem akuten HWS-Schleudertrauma behandelt werden.

 

Viszerale und kraniale Techniken helfen bei Funktionsstörungen innerer Organe, komplexen Koordinationsstörungen, neurologischen Symptomen und Störungen der Immunabwehr.

 

Neurolymphatische Reflexpunkte eröffnen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für innere Organsysteme, die Muskulatur und Störungen hormoneller und vegetativer Regelkreise.

 

Die energetischen Techniken eignen sich zur Therapie physischer wie emotionaler Belastungen und Traumatisierungen.

 

Die Ortho-Bionomy wird vom Patienten als sehr wohltuendes und entspannendes Therapieverfahren erlebt. Das Ziel ist die umfassende Entfaltung des Individuums im Rahmen der gegebenen physischen, sozialen und materiellen Möglichkeiten.

 

 

Behandlungsregeln

 

 

Die Ortho-Bionomy wird über ihre Behandlungsregeln definiert.


1. Die Therapie richtet sich nicht gegen so genannte pathologische Zustände. Die gezielte Unterstützung der Selbstregulation ist ergebnisoffen.

 

2. Der Behandler lässt sich vom Körper des Patienten leiten, betont mit aktiven und passiven Techniken die vorliegenden Muster.

 

3. Die Wahrnehmungen und Rückmeldungen des Patienten sind zu respektieren.

 

4. Kein Griff, keine Lagerung, keine Bewegung darf Schmerzen oder vermehrtes Unbehagen auslösen. Immer ist die angenehmste Lage und Bewegung zu suchen.

 

5. Die therapeutischen Reize müssen klar strukturiert sein, gezielt und sparsam eingesetzt werden, um eine Reizüberflutung zu vermeiden. Weniger ist mehr.

 

6. Der Behandler achtet auf das eigene Wohlbefinden, da die nonverbale und verbale Wechselwirkung zwischen Therapeut und Patient die Behandlungsreaktionen beeinflussen.

 

Die Ortho-Bionomy wird vom Patienten als sehr wohltuendes und entspannendes Therapieverfahren erlebt. Das Ziel ist die umfassende Entfaltung des Individuums im Rahmen der gegebenen physischen, sozialen und materiellen Möglichkeiten.

 

 

Behandlungstechniken

 

 

Strukturelle Techniken (Phase 4)

     1. Positionierungen mit Schubentlastung
     2. Isometrie, Isotonie
     3. Narben- und Faszienbehandlung
     4. Arbeit mit Haltung und Gang
     5. Nachbehandlung und Übungstechniken
     6. Selbstbehandlung

 

Dynamische Techniken (Phase 5)

     1. Dynamische Mobilisation
     2. Dynamische Reflextechniken
     3. Bilaterale Balancetechniken
     4. Kraniale Techniken
     5. Viszerale Techniken


Energetische Techniken (Phase 6)

     1. Wahrnehmung energetischer Phänomene und Interaktionen
     2. Energetische Einflussnahmen auf die Körperenergie, die Chakren, die Aura etc...
     3. Energetische Reflextechniken

 

 

Anwendungsgebiete

Die Ortho-Bionomy® nutzt die gesamte klinische und manualtherapeutische Diagnostik, einige Reflexsysteme und die funktionelle Untersuchung von Bewegungsmustern. Der aktuelle Befund bestimmt die therapeutischen Mittel.

 

Strukturelle Techniken ermöglichen eine sanfte und risikoarme Behandlung der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten. Ergänzt durch dynamische Techniken kann auch bei Osteoporose, Tumorerkrankungen oder einem akuten HWS-Schleudertrauma behandelt werden.

 

Viszerale und kraniale Techniken helfen bei Funktionsstörungen innerer Organe, komplexen Koordinationsstörungen, neurologischen Symptomen und Störungen der Immunabwehr.

Neurolymphatische Reflexpunkte eröffnen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für innere Organsysteme, die Muskulatur und Störungen hormoneller und vegetativer Regelkreise.

 

Die energetischen Techniken eignen sich zur Therapie physischer wie emotionaler Belastungen und Traumatisierungen.

 

 

Kurzübersicht der Anwendungsbereiche und Indikationen:


- Alle Funktionsstörungen der Bewegungsorgane von Rücken- und Gelenkbeschwerden bis  

  hin zum Tennisellbogen oder der Achillodynie

- Schmerzen z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Periodenschmerzen, Schmerzen nach Unfällen
- Störungen innerer Organe wie Verdauungsbeschwerden, Blasenentleerungsstörungen,

  Prostatabeschwerden, Zyklusstörungen und Schwangerschaftsunterstützung
- Entwicklungs- und Konzentrationsstörungen bei Kindern: Schreikinder, ADS, ADHS
- Unterstützung bei kieferorthopädischen und zahnärztlichen Problemen
- Posttraumatische Belastungsstörungen

 

 

Gründer und weitere Entwicklung der Ortho-Bionomy®

 

Gründer der Ortho-Bionomy® ist der anglokanadische Osteopath Arthur Lincoln Pauls (1929 – 1997).

 

Frühere Tätigkeiten als Ausbilder und Judolehrer lehrten ihn die Bedeutung der Kontaktaufnahme, der Interaktion und der Einstimmung auf andere Menschen. Ausgehend von den Positionierungstechniken von Lawrence Jones fand Pauls zu einem Arbeitskonzept, das eine Weiterentwicklung der Osteopathie seiner Zeit bedeutete. Pauls fand dabei mehrere Behandlungsebenen (englisch Phases) – die strukturelle Ebene (Phase 4), die dynamische Ebene (Phase 5) und die energetische Ebene (Phase 6).

 

Seit 1976 lehrte Pauls die Ortho-Bionomy® in Kanada und den USA, ab 1984 in Europa. 1986 fand der erste Kurs mit Marianne Volery in Deutschland statt. Über die nächste Lehrergeneration fanden Konzepte der modernen Physiotherapie und somatopsychische Ansätze in der Behandlung vor allem posttraumatischer Stress Syndrome Eingang in die Ortho-Bionomy.

 

Die 1994 in der französichen Schweiz gegründete OBEAT – Ortho-Bionomy European Association of Teachers – hält seit dem Tod von A. L. Pauls 1997 die europäischen Namensrechte an dem Begriff Ortho-Bionomy® und regelt die Behandler- und Lehrerausbildung.

 

Ebenfalls 1994 bot in Deutschland das Deutsche Institut für Ortho-Bionomy® erstmals die Vollausbildung zum diplomierten Therapeuten an. Mittlerweile hat sich das Kursangebot vervielfacht.

 

 

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